Wer mit Höcke paktiert, der disqualifiziert sich für CSD-Teilnahme
Zum Ausgang der heutigen Ministerpräsidentenwahl im Thüringer Landtag erklären für DIE LINKE.queer deren Bundessprecher*innen Katharina Jahn, Daniel Bache und Frank Laubenburg:
Es stellt einen mit nichts zu rechtfertigenden Dammbruch dar, dass FDP und CDU mit den Stimmen der faschistischen Höcke-AfD einen neuen Ministerpräsidenten in Thüringen installiert haben.
Der bislang selbstverständliche antifaschistische Konsens, nicht mit der AfD zu kooperieren, wurde heute in Thüringen gebrochen, trotz vorheriger Aussagen von CDU und FDP, nicht mit der AfD zusammenzuarbeiten.
Wer mit Faschist*innen wie Björn Höcke paktiert, der disqualifiziert sich selbst. Als Bewegung müssen wir der anhaltenden Normalisierung der AfD endlich ein Ende setzen und jede Zusammenarbeit konsequent ächten. FDP und Unionsparteien müssen nun von der Teilnahme an den kommenden CSDs ausgeschlossen werden.

