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Solidarität muss Beschlusslage werden

Die Linke queer

Anlässlich des internationalen Hurentags am 2. Juni erklären Maja Tegeler und Daniel Bache, Bundessprecher*innen von Die Linke queer:

Zum Bundesparteitag der Partei Die Linke vom 19. Bis 21. Juni in Potsdam besteht mit den Anträgen G.05 und G.25 die Möglichkeit, das bisherige sexarbeitspolitische Profil von Die Linke deutlich zu schärfen und die Solidarität mit Sexarbeitenden zur Richtschnur für unser Handeln zu machen. Die Anträge knüpfen inhaltlich an die langjährige gute Arbeit der Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag an.

Die Linke queer hat mit Anne Bonny eine Sexarbeitsaktivistin mit langjähriger Arbeits- und Beratungserfahrung zur Delegierten gewählt und sich unter anderem mit einer gut besuchten Veranstaltungsreihe an der Debatte inner- und außerhalb der Partei beteiligt. In der Vergangenheit haben wir darüber hinaus mit aktiven Sexarbeitenden Kampagnenarbeit gemacht. Dabei war die Position von Die Linke queer von Beginn an klar: Solidarität ist nicht verhandelbar, polizeiliche Repression ist kein linker Politikansatz, Hurenstigma und Sexkaufverbot müssen bekämpft werden. Angesichts der Angriffe von Konservativen und Rechtsextremen auf die Rechte von Sexarbeitenden wird das immer wichtiger.

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