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DIE LINKE.queer

LINKE.queer: Wagenknecht soll Buchhonorare spenden

In einem Schreiben an die Landessprecher*innen der LINKEN.NRW, Nina Eumann und Christian Leye, fordert die DIE LINKE.queer diese auf, der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht „deutlich nahezulegen, ihre Buchhonorare an gemeinnützige Initiativen zu spenden“.

Wagenknecht habe ihr Buch „als politisches Programm vermarket und steht in NRW zur Wahl“, so Luca Renner und Daniel Bache, Bundessprecher*innen von DIE LINKE.queer in dem Schreiben.

Wagenknecht habe schon in den letzten Jahren mindestens 150.000 Euro vom Campus-Verlag erhalten, zusätzlich zu ihren Bundestags-Diäten. „Als Abgeordnete an der politischen Willensbildung der Bevölkerung mitzuwirken, ist eine Kernaufgabe, kein Nebenjob. Damit hunderttausende Euro einzustreichen, während tausende Genoss*innen ehrenamtlich für die Ziele der LINKEN arbeiten, ist weder vermittel- noch vertretbar.“ DIE LINKE.queer schlägt in dem Schreiben konkrete Projekte aus dem Bereich der Erwerbslosenberatung, der Betriebsarbeit sowie antirassistischer und queerer Initiativen vor, an die Wagenknecht ihre Nebenverdienste abtreten könne.

In dem in seiner Gesamtheit nicht-öffentlichen Scheiben kritisiert DIE LINKE.queer auch, dass die Auslassungen Wagenknechts dem Wahlprogrammentwurf der LINKEN in wesentlichen Punkten widersprächen.

„Als Landessprecher*innen der LINKEN NRW seid Ihr in der Pflicht, deutlich zu machen, dass DIE LINKE.NRW Migration nicht für die Ursache von Lohndumping hält, internationale Solidarität ein Markenkern linker Politik ist und verbale Ausfälle gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten in der LINKEN.NRW keinen Platz haben.“ In der Bundespartei sei dies alles längst geklärt.